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Praktikumsberichte Forschungsinstitut zur Entwicklung biologischer Produkte
Dieser kurze Zwischenbericht stammt von Phillip M. der im Frühjahr 2000 ein Praktikum bei C. absolvierte:
"Letitia hat mich gebeten ein paar Worte über C. zu schreiben, also:
Das Zentrum ist gut ausgerüstet, die Leute sind sehr hilfsbereit und erklären gerne, wenn etwas unklar ist. Ich arbeite im Moment in einem Projekt mit, in welchem die Herstellung von Enzymen aus der Frucht Karatas (Familie Bromelia, wie z. b.: die Ananas) optimiert wird. Ich kann dabei alle Bereiche des Projektes mitbeobachten, habe allerdings keinen eigenen Aufgabenbereich. Dies kommt mir allerdings sehr entgegen, da ich nicht direkt vom Fach bin. Lerne jedoch viel dabei!! Falls sich jemand für ein Projekt dieser Art bei C.I interessiert, kann ich es nur weiterempfehlen, muss dazu aber auch sagen, dass ich mit meinen Sprachkenntnissen manchmal an Grenzen stoße. (wie ihr wisst, kam ich hier ohne Spanisch an!) Möchte also jemand richtig in die Materie einsteigen, denke ich, dass sehr gutes Spanisch nur von Vorteil sein kann! I
In diesem Sinne, viel Spaß in D hasta luego, que se vayan bien saludes cordiales philipp"
Bericht von Johanna L., die zwischen 21.11.2000 und 23.2.01 ihr Praktikum bei C. gemacht hat.
Mein Praktikum, das vom 21. November 2000 bis zum 23. Februar 2001 ging, habe ich bei C. gemacht, einem Institut zur Entwicklung biologischer Produkte. Betreut wurde ich von Alma Leticia Martínez Ayala, die gleichzeitig Leiterin der Abteilung ist, in der ich gearbeitet habe, sowie von Alma Rosa Lopez, in dem Bereich Charakterisierung und Analyse der Proteine in Lupinienkernen. Meine Aufgabengebiete waren z.B. Elektroforesen (sowie desnaturalisierende als auch nicht desnaturalisierende), Extraktion der für unsere Arbeit wichtigen Proteine (in diesem Fall 7S), Genisolierung aus Elektroforesen, etc. Zum Abschluss meines Praktikums musste ich ausserdem noch einen Vortrag über einen Artikel ("Verbesserung der pflanzlichen Qualität") sowie über meine Arbeit halten.
Arbeitszeit war meistens zwischen 09:00 und 15:00 Uhr, je nachdem was für Arbeit anlag und welche Experimente wir machten.
Das Arbeitsklima in meiner Abteilung war sehr angenehm, alle Arbeitskollegen waren immer freundlich und nett sowie jederzeit hilfsbereit. Ausserdem gab es ab und zu einmal eine Fiesta (z.B. zu Weihnachten) oder einfach nur ein gemeinsames Frühstück, etc, was auch sehr dazu beigetragen hat, dass ich mich in C sehr wohl gefühlt habe. Die Sachen, die man mich hat machen lassen, entsprachen genau meinen Vorstellungen und meinem Kenntnisstand, ich wurde weder über- noch unterfordert.
Um zu C zu gelangen, muss man einen Bus der Gesellschaft "Estrella Roja", nehmen, der vom Mercado in Richtiung Cuautla Libramiento fährt entlang der Plan de Ayala. Das Libramiento ist wichtig, denn es gibt einen anderen Bus, der auch nach Cuautla fährt, jedoch nicht an dem Strassenkreuz Cuautla, Yautepec, Jojutla vorbeikommt, an dem man den kleinen roten Combi nach C nehmen kann.
Im Allgemeinen hat mir das Praktikum sehr sehr gut gefallen, nicht zuletzt wegen meiner lieben Arbeitskollegen. Die einzigen Nachteile, die es gibt, sind, dass man täglich mindestens 2 Stunden unterwegs ist, um zu C zu gelangen und wieder zurück und dass die Fahrtkosten sehr hoch sind (23 Pesos).
Trotzdem würde ich dieses Praktikum sofort wieder machen, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte.
Johanna L.
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