|
Praktikumsbericht Fremdenverkehrsamt
Praktikumsbericht von Simone C., Zeitraum: 15.9.2005 – 3.2.2006
Vom 15. September 2005 bis zum 3. Februar 2006 absolvierte ich mein Praktikum im stattlichen Tourismusbüro in Cuernavaca, der Hauptstadt des Bundesstaates Morelos, Mexiko.
Nach einer 3 jährigen Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin und zur Euro-Korrespondentin in Englisch und Spanisch, entschied ich mich für ein Praktikum in Mexiko, um Land und Leute kennenzulernen und um meine Spanischkenntnisse zu verbessern. Am Beginn des Praktikums besuchte ich einen 2-wöchigen Sprachkurs bei Fenix, eine Entscheidung, die ich nur weiter empfehlen kann .Dieser Kurs hat mir sehr geholfen und mir den Start erleichtert.Nach 2 Wochen waren auch meine letzten Spanischschwächen beseitigt und ich trat mein Praktikum an.
An meinem ersten Tag begleitete mich die Direktorin von Fenix, Leticia Dorado, zu meinem Praktikumsplatz. Ich wurde zu allererst gefragt, was ich denn gerne in meinem Praktikum machen würde, was mich interessiert oder in welchen Sachen ich gut bin. Nachdem ich meinen neuen Mitarbeitern vorgestellt worden war, begann mein erster Arbeitstag. Obwohl ich 3 Jahre in Deutschland Spanisch gelernt habe, war es in den ersten Wochen nicht ganz einfach, einer normalen Unterhaltung zwischen Mexikanern zu folgen. Alle redeten sehr schnell und dazu noch mit vielen Wörtern, die ich nicht kannte. Aber man nahm Rücksicht auf mich. Sprach etwas langsamer und nahm sich die Zeit mir alles zu erklären. Auf diese Weise machte mein Spanisch schnell Fortschritte.
In meinen ersten 6 Wochen war ich in der Abteilung Organisation. Hier wurde mir in meiner ersten Woche erst einmal alles Wichtige und Wissenswerte zu Cuernavaca und dem Bundesstaat Morelos nähergebracht. Am Anfang wird man mit Informationen überhäuft, aber da man auch an Infoständen arbeitet, ist es absolut notwendig sich diese Informationen anzueignen.
Da Cuernavaca auch viele deutsche Touristen anzieht, war in den ersten 6 Wochen meine Aufgabe sämtliche wichtige Informationsbroschüren vom Englischen und Spanischen ins Deutsche zu übersetzen. Dank meiner Ausbildung hatte ich darin schon reichlich Erfahrung. Durch das Übersetzen erfuhr ich viel Interessantes über Cuernavacas wichtigste Sehenswürdigkeiten, die Geschichte Mexikos und seine Feiertage. Für eine hiesige Tageszeitung verfaßte ich einen Bericht darüber mit welchen Augen ausländische Touristen die Stadt sehen und erleben. Dazu verwendete ich meine Eindrücke, die die Stadt, ihre Sehenswürdigkeiten und ihre Bewohner auf mich gemacht haben. Auch wurde ich zu vielen Gemeinden um Cuernavaca herum mitgenommen, lernte so auch mal das andere Mexiko kennen. Ein großer Vorteil eines Praktikums im Bereich Tourismus ist, dass man viel herum kommt und so die vielen unterschiedlichen Gesichter dieses faszinierenden Landes und seiner Bewohner erleben kann.
Nach 6 Wochen wechselte ich in die Abteilung Promoción, wo ich die längste Zeit meines Praktikums verbrachte. Ich wurde des Öfteren zu Konferenzen, Messen, Ausstellungen und anderen Veranstaltungen mitgenommen, was eine tolle Erfahrung für mich war. Dies war eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Leider gibt es für ausländische Praktikanten nicht immer etwas Sinnvolles zu tun. Gerade in den Monaten November und Januar. Diese Zeit verbrachte ich oft mit dem Zusammenfalten von Broschüren oder Sortieren von Dokumenten. Oft langweilig aber wohl auch notwendig. Oft wurde man mit den Versprechungen auf interessante Tätigkeiten vertröstet und trotz Nachfragens wurde dann doch nichts daraus. Man muss immer wieder nachfragen, ob man bei etwas mithelfen kann. Es ist wichtig, dass man zeigt, dass man mithelfen will und der spanischen Sprache durchaus mächtig ist. Für mich war es nicht einfach, Geduld und Ausdauer zu entwickeln, diese sind aber absolut notwendig, wenn man ein Prakikum in Mexiko macht. Im Dezember leitete ich einige kleine Führungen für Deutsche Touristen. Dies machte mir sehr viel Spass. Durch meine Sprachkenntnisse in Deutsch, Englisch und Spanisch konnte ich auch an den, im Zentrum der Stadt verteilten Info-Ständen, oft nützlich sein.
Wenn man es von der fachlichen Seite aus sieht, habe ich leider nicht allzuviel dazugelernt. Trotzdem verbrachte ich in meinem Prakikum eine schöne Zeit, fand nette Freunde aus aller Welt und lernte viel über die mexikanische Kultur, die doch so einiges anders ist als die deutsche. Ein Praktikum im Bereich Tourismus kann ich daher jedem weiterempfehlen.
Praktikumsbericht von M. Behrendt, Zeitraum: 8.12.04 - 25.3.05
Im Zeitraum vom 08.12.04 bis zum 25.03.05 absolvierte ich ein Praktikum im "Staatlichen Tourismusbüro" des Bundesstaates Morelos. Waehrend dieser Zeit waren meine Aufgaben folgende: - Beim "Encuentro Estatal de Turismo" assistiert - allgemeine Buerotaetigkeiten - Texte abgetippt - Mitarbeiter zu Konferenzen begleitet, beim Aufbau geholfen und assistiert - Auf Fahrten in die Gemeinden begleitet, um z.B. Einladungen zu verteilen oder Dokumente abzuholen - Deutsche Kommentare aus dem Gaestebuch des Touristenbus uebersetzt - Telefondienst. In meiner Zeit im Praktikum habe ich viele Erfahrungen gemacht. Vor allem muss ich betonen, wie wichtig es ist, vorher schon gute bis sehr gute Sprachkenntnisse zu haben. Faengt man so wie ich an, ohne diese Kenntnisse zu haben, ist es sehr schwierig, wirklich bei etwas mitzuhelfen oder selbstaendig zu arbeiten. Ich hatte waehrend meiner ganzen Zeit leider keine feste Aufgabe, obwohl ich von Anfang an staendig meine Hilfe angeboten habe und auch deutlich gemacht habe, dass ich gerne arbeiten moechte. Frustrierend war auch, dass mir mein Chef nach jedem dieser Gespraeche versprach, bald etwas fuer mich zu finden. Leider wurde das immer aufgeschoben. Aufgrund dessen habe ich mich oft geaergert und gelangweilt, und ich habe gelernt, dass man um ein solches Praktikum zu machen, viel Geduld und Ausdauer braucht. Gut gefallen haben mir die vielen Ausfluege und Ortsbesichtigungen, auf die ich eigentlich immer mitgenommen wurde. Auf diese Weise habe ich fast alle Gemeinden Cuernavacas kennen lernen koennen und habe viele Orte gesehen, die ein Tourist nur selten zu Gesicht bekommen wird. Nach einem Monat habe ich ein besseres Verhaeltnis zu den anfangs sehr reservierten Mitarbeitern aufbauen koennen, was mir sehr geholfen hat, meine Sprachkenntnisse zu vertiefen. Insgesamt war es sehr interessant, die vielfaeltige Arbeit des "Secretaria de Turismo" kennen zu lernen. Vieles, besonders im organisatorischen Bereich, wird in Deutschland sehr unterschiedlich gehandhabt. Natuerlich haette es mir besser gefallen, wie anfangs versprochen, in einem Projekt mitzuarbeiten, um einen noch tieferen Einblick zu bekommen. Ohne das Praktikum haette ich niemals soviel von Morelos gesehen und kennen gelernt. Ich habe zusammen fassend genau das erfahren, was ich wollte: den Aufbau des Tourismus eines Schwellenlandes inklusive der Einfuehrung des Umweltschutzes, sowie die Arbeitsweise in einer anderen Kultur. Der Sprachkurs im Fénix-Institut war notwendig und hilfreich, die spanische Grammatik kennen zu lernen und die anfaengliche "Angst" vorm Sprechen zu nehmen. Die Vortraege am Ende des Schultages waren meistens sehr interessant, obwohl es mir oft schwer fiel, mich nach dem Unterricht darauf zu konzentrieren. Mir gefiel es gut, dass wir in einer kleinen Klasse mit nur drei Schuelern gelernt haben. So konnte man ein freundschaftliches Verhaeltnis aufbauen und in angenehmer Atmossphaere lernen.
Praktikumsbericht von S. Schuchardt, Zeitraum: 26.04.- 10.09.2004
Bevor das Praktikum anfing, wurde ich von einem Mitarbeiter von Fénix bei meiner zukuenftigen Praktikumsstelle vorgestellt. In einem kurzen Gespraech wurde ich nach meinen Studieninhalten und Interessen gefragt. Daraufhin wurde ich in die Promotionsabteilung gebracht, die wiederum in die Abteilungen fuer Messen, Ausstellungen und Events, sowie Marketing unterteilt ist. Die Chefin der Abteilung stellte mich dem gesamten Team vor und hiess mich herzlich willkommen. Am ersten Tag wurde ich dann gefragt, in welcher Abteilung ich arbeiten moechte. Nachdem ich sagte, dass ich mich fuer die Abteilung fuer Messen, Ausstellungen und Events interessiere, meinte die Chefin, man solle mir die Organisation eines Events uebertragen. Ich hatte den Eindruck, dass man ueberhaupt nicht wusste, was man mit mir machen sollte. Da mein Spanisch zu Anfang auch nicht dazu ausreichte, offizielle Briefe zu verfassen oder Telefonate zu fuehren, erkannten die Leute dann auch recht schnell, dass ich damit ueberfordert war. In den folgenden Tagen bekam ich dann Aufgaben, die ich besser erledigen konnte. Beispielsweise sollte ich eine Statistik fuer die taeglichen Zahlen der Hotelbelegungen anfertigen oder Exceltabellen zur jaehrlichen Hotelstatistik fuer eine Presentation vorbereiten.
Was mir sehr gut gefallen hat, war die Teilnahme an Events. Das Tourismussekretariat nimmt haeufig an Messen und Events teil, um den Bundesstaat Morelos zu präsentieren. Dazu musste man das Informationsmaterial in einer anderen Abteilung bestellen und planen, welche Werbetafeln man zur Präsentation mitnimmt. Auf den Messen oder Events habe ich dann am Standaufbau geholfen und danach auch den Stand betreut. Die meiste Zeit habe ich an der Erstellung einer Datenbasis gearbeitet. Dazu habe ich saemtliche Adressen und Nummern aller touristischen Anbieter, die durch das Sekretariat vertreten werden in einer Exceltabelle gesammelt. Das war eine sehr eintoenige Taetigkeit, sodass die Teilnahme an Veranstaltungen immer eine willkommene Abwechselung war.
Abschliessend kann ich sagen, dass mir das Praktikum groesstenteils viel Spass gemacht hat und ich auch die richtige Abteilung gewaehlt hatte. Die Mitarbeiter sind alle recht jung und das Arbeitsklima ist sehr gut. Sie haben mir viele Dinge der mexikanischen Kultur beigebracht und waren auch sehr an der deutschen Kultur und ihren Sichtweisen interessiert. Es wird viel gelacht und daher war es auch gut zu ertragen, wenn man zwischendurch mal Taetigkeiten machen musste, die wohl jeder Praktikant machen muss, wie Kopieren, Faxe verschicken oder Inventuren. Allerdings waere es auch schoen gewesen, wenn man ein Projekt fuer die auslaendischen Praktikanten starten koennte, in dem ihr Wissen besser ausgenutzt wuerde. Die Vorstellung, dass beide Seiten voneinander lernen koennen, bestand hier leider nicht. Dadurch dass hier auch mexikanische Studenten und Schueler ihren "Servicio Social" ableisten und sie oft nur als guenstige Arbeitskraefte eingesetzt werden, faellt man auch schnell in dieselbe Sparte.
Fachlich habe ich also nicht viel dazugelernt, aber zusammenfassend kann ich sagen, dass ich hier eine super Zeit verbracht habe, eine gute Praktikumsstelle hatte, einen tollen Einblick in eine fremde Kultur erhalten habe und jede Menge nette Leute kennengelernt habe. Ich kann Cuernavaca jedem empfehlen und wuerde es nochmal machen.
Praktikumsbericht von J. Tsikouridou, Zeitraum 26.7.99 - 24.9.99
1. Beschreibung der Praktikumsstelle
Das Auslandspraktikum im Bezug zum Studium absolvierte ich vom 26.07.1999 bis 24.09.1999 bei der Coordinacion General de Turismo in der Stadt Cuernavaca, Mexico.
Die Coordinacion General de Turismo ist eine staatliche Institution des Staates Morelos in Mexico. Sie besteht seit ca. 30 Jahren und ihre 20 Mitarbeiter sind in verschiedenen Abteilungen organisiert. An oberster Stelle der Hierarchie steht der Coordinador General de Turismo, der über die letztendliche Entscheidungsmacht verfügt. Die Abteilungen: Administration, Planung und Marketing (PR, Messewesen) werden von jeweils einem Manager und einem Managerassistenten geführt.
Die Coordinacion kümmert sich um alle turistischen Belange des Staates Morelos hat aber auch informativen Charakter und steht täglich der Öffentlichkeit zur Verfügung. Turisten aus ganz Mexico und aus der ganzen Welt kommen täglich mit Anfragen zu Morelos. Sie erhalten Informationen (Stadtpläne, Broschüren) über die Hauptstadt Cuernavaca, Morelos allgemein und über die umliegenden Staaten (Guerrero, Hidalgo, Mexico DF), die auch "Corazon de Mexico" (Herz von Mexico) genannt werden. Ebenfalls können über die Coordinacion Sprachkurse, aufgrund der vielzähligen Sprachschulen, gebucht werden. Auch bei Notfällen versucht die Coordinacion zu helfen indem sie über die zur Verfügung stehenden Telefonnummern und Adressen von Ärzten, Krankenhäusern, Reisebüros etc. Auskunft erteilt.
2. Beschreibung der wahrgenommenen Aufgaben
Während meiner Praktikumszeit bei der Coordinacion durchlief ich zwei Abteilungen: Planung und Marketing (Promotion).
Die Aufgabe der Planung ist wie das Wort schon sagt, zu planen und zwar diverse Projekte.
Es gehört z. B. dazu ein Schulungspogramm für alle Taxiunternehmen in Cuernavaca zu organisieren, um den Service und die Sicherheit in bezug auf den Kunden zu verbessern. In einer Informationsveranstaltung werden dann alle Geschäftsführer der Taxiunternehmen eingeladen und es wird über Vorschläge und letztendlich die Durchführung an sich diskutiert. Ebenfalls werden auch Informationsveranstaltungen für die Hoteliers von Cuernavaca organisiert. Der größte Teil der Hoteliers ist Mitglied bei Fondo, Mixto". Fondo Mixto ist ein Verband der von seinen Mitgliedern alljährlich eine Gebühr einzieht. Als Gegenleistung erhalten die Mitglieder eine Anzeige in dem Hotel-Guide von Morelos, wo sie mit ihrem Hotel werben können. Zusätzlich können sie an Turismusmessen in anderen Staaten Mexicos z. B. Puebla teilnehmen, was gleichzeitig eine gute Werbung bedeutet.
Die Marketing Abteilung, die nochmals in PR und Messewesen unterteilt ist, versucht - die Vorschläge der Planung in die Praxis umzusetzen. Durch Interviews in Radio- und Fernsehsendungen werden die Zuhörer über die aktuellen Projekte informiert. Zusätzlich gibt die PR-Abteilung jährlich einen Guide in englischer und spanischer Sprache heraus um einerseits Morelos bekannter zu machen und andererseits den Turisten aus aller Welt aktuelle Informationen zukommen zu lassen, um ihn"auf den Geschmack" zu bringen.
Es wird sehr viel von der Coordinacion geleistet um für gute Publicity des Staates Morelos zu sorgen, denn der Turismus zählt zu einer der wichtigsten Einnahmequellen.
3. Darstellung der gewonnenen Erfahrungen
Bei dem Praktikum an der Coordinacion General de Turismo hatte ich die Möglichkeit bereits gewonnene Kenntnisse zu vertiefen, wie z. B. der spanische Schriftverkehr (Anschreiben, Faxe). Gleichzeitig war es aber auch ein Arbeiten in einer für mich fremden Arbeitsgebiet (Planung, PR) in einem fremden Land.
In Mexico ein Praktikum zu machen bedeutete für mich nicht nur die Erweiterung meiner spanischen Sprachkenntnisse, sondern auch das Einleben in einer für mich fremden Arbeitskultur. Bei der Teilnahme an verschiedenen Informationsveranstaltungen der Planung, hatte ich die Gelegenheit, den Ablauf zwischen der deutschen und der mexikanischen Unternehmenskultur zu vergleichen. Der technische Ablauf bei Präsentationen ist mit denen in Deutschland zu vergleichen. Mit modernen EDV-Anlagen bis hin zum Beamer war alles vorhanden, um die Präsentation perfekt zu machen. Bei internen Meetings z. B. bei der Ideenfindung zur Verbesserung des Kulturprogramms in Cuernavaca, wurde wie auch das in Deutschland bekannte Brainstorming angewandt.
Die Coordinacion war für mexicanische Verhältnisse sehr modern eingerichtet. In jeder Abteilung gab es einen PC und jeder Mitarbeiter wußte auch damit umzugehen. Ich musste mich anfangs jedoch noch an die spanische OfficeVersion gewöhnen. Es gab viele Ideen von Seiten der Mitarbeiter um den Turismus in Morelos anzutreiben. Es gab nur ein Problem und wird es auch immer geben: die Finanzierung. Der Staat hat für viele Projekte kein Geld, wie z. B. für den Turismus-Guide und somit muss sich die PR-Abteilung einen Sponsor suchen. Dies ist ein langer und arbeitsintensiver Prozess, aber der Mexicaner läßt sich nicht so schnell unterkriegen und denkt an"manana".
Insgesamt konnte ich praktische Erfahrungen im Bereich Marketing und Planung erwerben die für einen Europäer eher fremd sind. Phantasie und eine Menge Geduld gehören nicht nur zur der mexicanischen Arbeits- sonder auch Lebensweise
4. Kritische Würdigung
Ein Praktikum in Mexico ist jedem weiteren interessierten Studenten weiterzuempfehlen.
Obwohl ich die erste Praktikantin bei der Coordinacion General de Turismo war, bin ich sehr herzlich im Team aufgenommen worden. Es ist in Mexico ein Teil der dort herrschenden Arbeitskultur, daß man zu seinen Kollegen ein freundschaftliches Verhältnis pflegt. Sowohl junge als auch alte Mitarbeiter behandeln sich gegenseitig mit Respekt. Zusätzlich sei erwähnt, daß für mexikanische Verhältnisse, die Frauenquote in der Coordinacion recht hoch war.
Oft wurde ich nach den Arbeitsbedingungen in Deutschland gefragt, um Vor- und Nachteile der jeweiligen unterschiedlichen Länder zu vergleichen. Bei der Organisation von Meetings und ihr Ablauf an sich als auch Präsentationen, ähneln dem des deutschen Systems. Nur mit dem Unterschied, daß vieles in letzter Sekunde noch umorganisiert wird und auch Verspätungen von Seiten der Gastgeber oder Gästen in Mexico nicht so streng und negativ bewertet wird.
Insgesamt empfand ich das Praktikum als sehr lehrreich für den Verlauf meines Studiums und mein zukünftiges Leben.
Zurueck zu den Praktikantenberichten
|